PURITANISMUS

DER PURITANISMUS

Wie kommt es, dass heute das auserwählte Volk in so weitem Maße die Geschicke des vorwiegend von Europäern besiedelten US-Amerika bestimmt? Amerika wurde zuerst von norwegischen Seefahrern um das Jahr 1000 entdeckt. Ende des 15. Jahrhunderts betraten wieder Europäer den amerikanischen Boden (Columbus). 1507 prägt der deutsche Kartograph Waldseemüller für dieses neue Land den Namen Amerika nach Amerigo espucci, einem Begleiter von Columbus. Im Laufe des 17. Jahrhunderts begann jener ungeheure Besiedlungsprozess, der in den nachfolgenden Jahrhunderten diesen Kontinent vorwiegend mit Menschen aus Europa füllte. Unter den ersten Einwanderern waren besonders viele Menschen, die ihres Glaubens oder ihrer politischen Überzeugung wegen eine neue Heimat suchten. Diese vorwiegend aus England und Frankreich stammenden Einwanderer brachten jenen puritanisch-calvinistischen Geist mit, der zur allgemeinen Lebensauffassung wurde. Die Puritaner bezogen sich in ihren Anschauungen besonders auf das Alte Testament und übernahmen viele Gewohnheiten des auserwählten Volkes aus diesem. Sie erkannten nicht, dass sie damit Inhalte übernahmen, die ihren rassischen Gefühlen zuwiderlaufen mussten. Von den Puritanern stammt auch jener verhängnisvolle Zug der gesamten anglo-amerikanischen Welt, der die Beziehungen zwischen Gott und Mensch vertragsmäßig geregelt sehen will. Es ist jener Geist, der in seiner Übersteigerung heute zur Rechtfertigung für das gesamte Tun und Lassen jedes Amerikaners geworden ist. Nach Ansicht der Puritaner ist man entweder von Gott auserwählt oder verworfen. Die göttliche Gnade offenbart sich besonders in den geschäftlichen Erfolgen, die man erzielt.

 

"Gott gab mir mein Geld."

- John Davison Rockefeller (1839-1937) US-amerikanischer Unternehmer, einer der reichsten Menschen der Neuzeit

 

Wenn solches Denken Allgemeingut einer Bevölkerung ist, ist auch kein Verständnis vorhanden für soziale Probleme. Armut, Arbeitslosigkeit, Nichtvorwärtskommen im Beruf sind Erscheinungen der göttlichen Ungnade. Daher bis vor einigen Jahren auch keine staatliche Fürsorge, keinerlei Arbeitslosenversicherung. An diesen Beispielen ist die verhängnisvolle Verwandtschaft der puritanischen und der Auffassung von dem auserwählten Volk von der Aufgabenstellung des Lebens zu erkennen. Hier wie dort wird der Auftrag des Gottes an sein auserwähltes Volk ernst genommen, über die ganze Welt zu herrschen. Hier wie dort hat man das Verhältnis zu diesem Gott zu einem Zweck-Mässigkeit-Verhältnis gestaltet. Beiden ist zur Erreichung ihrer Ziele jedes Mittel recht, dessen sie sich in der skrupellosesten Weise bedienen, stets getragen von dem angenehmen Gefühl, auch das Schlechte und Niederträchtige im Auftrag ihres Gottes zu tun, als dessen Werkzeug sie sich fühlen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen die Einwanderer auch mehr und mehr aus anderen Erdteilen. Die damit verbundene Durchsetzung der amerikanischen Bevölkerung mit fremden Rassen wurde besonders gekennzeichnet durch die stark anwachsende Einwanderung des auserwählten Volkes und durch die schnell ansteigende Zahl der afrikanischen Bevölkerung. Der rassische Schmelztiegel soll amerikanische Menschen schaffen. Um die Jahrhundertwende wurden die damit verbundenen Probleme bereits so offenkundig, dass man verkrampft nach einem Ausweg aus diesem Chaos suchte. Mit dem kleinen Theaterstück des Juden Israel Zangwill, das 1909 aufgeführt wurde, schien die Lösung gefunden zu sein. Es hieß, Der Schmelztiegel. Man gab sich nun der Meinung hin, dass dieser Schmelztiegel das Fehlen einer rassischen Einheitlichkeit und einer langsam und gesund gewachsenen Tradition, das fehlende Bewusstsein eines einheitlichen Volkstums überwinden könne und dass dieser (Schmelztiegel Amerika) alle Unterschiede der Rasse auszulöschen und die Entstehung des amerikanischen Menschen zu bewirken imstande sei. Das Rassenchaos ist nämlich die Voraussetzung für die Führungsrolle des auserwählten Volkes.

 

"Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es."

- John Swinton, (1830-1901) Herausgeber und Chefredakteur der New York Times, vor Redakteuren im Jahr 1889

 

Durch diese Auffassung war der Sieg einer geheimen Sehnsucht des auserwählten Volkes offenbar geworden. Denn sie, die sich in keinem Staate der Welt als einheitlicher Volksstamm durchsetzen konnten und deren Ziel doch die Unterwerfung der ganzen Welt unter ihre Herrschaft ist, sie konnten nun diesen von der Regierung und der öffentlichen Meinung gewollten Menschenmischmasch nach ihrem Willen ausrichten und damit sich die Führung dieses Kontinents sichern. Von etwa 132 Millionen 1940 in Amerika lebenden Einwohnern gab es bereits 12 Millionen des auserwählten Volkes und Mischlingskinder dieser, von denen sich allerdings nur wenig mehr als die Hälfte zum auserwählten Volk bekannte. 80% sind reine Chasaren. Ab 1737 ist das auserwählte Volk mit weißen Bürgern der USA gleichgestellt worden. Besonders in den letzten hundert Jahren ist das auserwählte Volk in sämtliche Schlüsselstellungen eingedrungen. Sie bevorzugen das Leben in Großstädten. Im Jahre 1940 sind etwa ein Drittel, nämlich 2,5 Millionen der Einwohner New Yorks vom auserwählten Volk gewesen, heute sind es circa 70 bis 90 Prozent. Nach einer Aufstellung ist die Schwerindustrie US-Amerikas zu 100 %, das Bankwesen zu 100%, der Exporthandel zu 98%, das Zeitungswesen zu 98%, die Textilwirtschaft zu 100% und der Grund und Boden zu 90% Händen oder doch mindestens unter Kontrolle des auserwählten Volkes. Damit besitzen das auserwählte Volk die Vorherrschaft auf jenen Wirtschaftsgebieten, von denen aus durch entsprechende Lenkung die öffentliche Meinungsbildung weitgehend beeinflusst werden kann.

 

"Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist."

- Alfred Polgar (1873-1955) Schriftsteller, Aphoristiker, Kritiker und Übersetzer

 

Neben der starken Einflussnahme auf dem Gebiete der Außenpolitik und der politischen Meinungsbildung überhaupt ist das auserwählte Volk absolut führend auf dem Gebiet des Theaters und des Films. Damit besitzen sie weitere hervorragende Mittel zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Schon vor dem Eintritt US-Amerikas in den jetzigen großen weltanschaulichen Krieg wurde von den Filmgesellschaften mehr als 24 antideutsche Hetzfilme gedreht. Schon alleine fast drei Monate nach der Entstehung des letzten Reiches (1933-1945), erklärte die amerikanische Zeitung (Daily Express) mit dem Titel "Judea declares war on Germany. Jews of all the World unite in Action." und "Boycott of German Goods." Deutschland den Krieg. Das puritanische Streben nach Macht, Besitz und Reichtum zusammen mit dem immer stärker auftretenden Rassenchaos hatte zur Folge, dass das Bedürfnis nach kulturellen Dingen, aus denen ein rassisch einheitliches und blutsethnisches gesundes Volk einen wesentlichen Teil seiner Lebens- und Schaffensenergie bezieht, immer geringer wurde. In dem Fehlen dieser Voraussetzungen liegt für uns auch der Schlüssel zur Erkenntnis der Verflachung der amerikanischen Kultur und ihrer entscheidenden Wendung zur Unkultur. Durch das auserwählte Volk gelenkt, wuchsen aus der Völker- und Rassenvielzahl US-Amerikas nur Scheinwerte und eine Scheinweltanschauung des Amerikanismus und dem daraus entstandenen Patriotismus, dessen Urgrund das Bewusstsein der Erwähltheit ist.

 

"Von einer unabhängigen Presse in Amerika kann nicht die Rede sein. Nicht ein einziger Mann

unter ihnen [den Journalisten, Anm. d. Autors] wagt es seine ehrliche Meinung auszusprechen.

Wir sind die Instrumente und Vasallen der Reichen hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten.

Jene Männer ziehen an den Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Talente,

unser Leben und unsere Kräfte sind alle Eigentum jener Männer. Wir sind intellektuelle Huren."

- John Swinton, (1830-1901) Herausgeber und Chefredakteur der New York Times

 

Die innere Leere des Amerikaners äußert sich in der Normierung aller Lebensvorgänge, in der nichtssagenden Phrase, dem süßen, aber leeren Lächeln, in der Jazzmelodie, im Schlager und in der Konservenbüchse. In nichts darf an die Problematik des Lebens gerührt werden! Das echte Gefühl wurde durch Sentimentalität, die hohe Ethik der europäischen Kultur durch seelenlose Massendarbietungen ersetzt. Auf diesem kulturellen Lebensstandard und auf den politisch-weltanschaulichen Thesen baut sich die amerikanische Wirtschaft auf. Ihr Grundzug ist der puritanische Erwerbsinn. Billige Arbeitskräfte ohne soziale Gerechtigkeit, hemmungslose Ausnutzung des Bodens und seiner Schätze. Neben den Mangel an Fähigkeit tritt auch noch der fehlende Wille der puritanischen Führungsschicht, die Sozialprobleme in Ordnung zu bringen. Der deutsche Arbeiter weiß, dass er als freier Staatsbürger und als Volksgenosse für einen echten Sozialismus kämpft, der amerikanische Arbeiter wird gezwungen, für die Weltherrschaftspläne des auserwählten Volkes unter der Plutokratie zu arbeiten.

 

"Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."

- Marie von Eber-Eschenbach (1830-1916)

 

Aus diesem puritanischen Geist heraus verkündete Franklin Delano Roosevelt seine Weltherrschaftsansprüche. Seine schleichende, vorsichtige und täuschende Schritt-für-Schritt-Politik führte Amerika in diesen großen Krieg. 1933 beteuert Roosevelt den festen Willen seiner Regierung, sich neutral zu halten. In den folgenden Jahren setzte schon eine moralische Parteinahme gegen den Nationalsozialismus ein, der ja die internationale, kapitalistisch ausgerichtete Wirtschaftsform US-Amerikas stark gefährdete. 1939 wird die US-Öffentlichkeit auf die Möglichkeit eines Konfliktes vorbereitet. Das hindert am 31.10.1940, kurz vor seiner Wiederwahl, den Präsidenten nicht zu erklären, dass Amerika nicht an fremden Kriegen teilnehmen werde. Nach der Wiederwahl konnte er nun seine Politik der Drohungen offener gegen das Reich verfolgen, die schließlich zum Krieg gegen das Reich und Europa führte. So leistet ein großer weißer Kontinent dem auserwählten Volk Dienste, seine Weltherrschaftspläne zu verwirklichen! Die Werte, die Amerika im Namen der Demokratie und zum Schutze der Freiheit der Völker auf seine Fahne geschrieben hat, sind geschickte Tarnungen der amerikanischen Weltherrschaftsabsichten.

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