IMPERIALISMUS

DER IMPERIALISMUS

Seit Jahrhunderten kämpft England für sein Prinzip des europäischen Gleichgewichts, das die Verhinderung jeder Bildung einer europäischen Zentralmacht lehrt. Ein Beispiel sehen wir am zweiten Weltkrieg, wie britische Zeitschriften und Politiker es offen zu gaben, dass der erste und zweite Weltkrieg Krieg gegen die Einigung Europas und vorallem gegen Deutschland geführt wurde, ohne Rücksicht auf dessen politisches System. Dazu kommen noch andere Motive. In England ist das Sozialproblem durchaus nicht gelöst. Es gibt im großen gesehen nur zwei Schichten, die Plutokratenschicht, die sehr stark vom auserwählten Volk geprägt ist, das Geld und die Wirtschaft in der Hand hat und die besitzlose Unterschicht der Schaffenden. Einen gerechten sozialen Ausgleich, wie der deutsche Volksstaat, gibt es in England nicht. Die große soziale Kluft hat die englische Plutokratie bisher mit Hilfe der puritanischen Lehre zu überwinden vermocht, wonach die englische Volksordnung mit ihrem politischen und wirtschaftlichen Zustände eine durchaus von Gott so gewollte Ordnung ist.

 

"Ich bin Angehöriger des auserwählten Volkes, das die Welt zu seinem Nutzen aus den Händen der barbarischen Völker

für den Welthandel, für das Christentum und seine Kultur gottgewollt erobern muss."

- ein patriotisch englischer Gedanke

 

Durch unsere Idee des Volksstaates, mit dem wir uns Bestreben, die soziale Frage so gerecht wie möglich zu lösen, haben wir das ganze verlogene kapitalistische Ausbeutungssystem Englands erkannt. Darum hasst uns der englische Plutokrat, weil er weiß, dass er seinen Arbeitern große Zugeständnisse machen muss, wenn es ihm nicht gelingt, uns zu vernichten. Noch ist seine Arbeitergemeinschaft durch die plutokratische Presse über die wahren Vorgänge über unsere Idee des Volksstaates in Unkenntnis gehalten. Außer den plutokratischen Ideen des Liberalismus trägt der Engländer den Puritanismus als Weltanschauung in seinem Herzen. Der Puritanismus mit seinem biblischen Auserwähltheitsglauben war und ist die Grundlage des politischen Geltungsbewusstseins Englands, daher Seines uneingeschränkten Weltherrschaftsanspruches im Namen Gottes. Engländer und Puritanismus sind Begriffe, die nicht voneinander zu trennen sind. Der Puritanismus hat einen englischen Lebensstiel geprägt, der den Engländer im Laufe der Geschichte in eine immer stärker werdende Kollision mit Völkern andersartiger geistig-seelischer Struktur brachte. Der Puritanismus war zunächst nur ein von kalvinistischen und teilweise auch lutherischen Ideen beeinflusster Protest gegen römisch-katholische Hierarchie. Im Laufe der weiteren Entwicklung aber übernahm man in dem Streben nach der reinen Lehre immer mehr das alttestamentarische Ideengut. Im Jahre 1652 brach in England der Bürgerkrieg aus, der Karl I. zum Schafott und Oliver Cromwell zur Macht führte. Es war hauptsächlich die puritanische Gruppe unter den Republikanern, denen die Revolution ihren siegreichen Ausgang verdankte. Die Puritaner hatten die religiöse Glaubensfreiheit auf ihre Fahnen geschrieben. Man glaubte einen großen Teil der puritanischen Lehre im Alten Testament verankert und so verglichen die Puritaner Cromwell mit Gideon oder mit Judas Maccabäus, der eine Handvoll von Märtyrern in eine siegreiche Armee verwandelte. An Stelle der ursprünglich englischen Namen traten jüdische aus dem Alten Testament, ja der Löwe von Juda wurde auf die siegreichen Fahnen der Puritaner gesetzt. Die Zeit unter der Herrschaft der Stuarts wurde als ägyptische Gefangenschaft erklärt. Noch heute glauben Millionen von Engländern, dass die Briten die verlorenen zehn Stämme des Hauses Israel seien.

 

"Man schlug sogar ernsthaft vor, an Stelle des Sonntags den Sonnabend als regelrechten Sabbat treten zu lassen.

Engländer bereisten den Kontinent, um gelehrte Gespräche mit Rabbinern zu führen, ja es gab sogar Puritaner,

die den jüdischen Glauben annahmen. Bei all diesen Vorkommnissen ist es daher nicht verwunderlich, dass man in Kreisen

der Puritaner, die seit dem Jahre 1649 das beherrschende Element in der Commonwealth von England geworden waren,

lebhaftes Interesse für die auf dem Kontinent lebenden Juden zeigte. Alles in allem besteht kein wesentlicher Unterschied

zwischen Puritanern und Juden. Bei beiden finden wir engste Verbindung zwischen Geschäft und Religion

und die vom Rationalismus her bestimmte Auffassung des Lebens. Beide huldigten dem Grundsatz, dass alles,

was für ein gutes Geschäft notwendig ist, auch moralisch gerechtfertigt sei."

- Dr. Peter Aldag

 

Alttestamentarischr Geist zog in die englische Seele ein. So kann man die These vertreten, dass Puritanertum gleich Judentum ist. Aus dieser Geisteshaltung erklären sich die für uns völlig unverständlichen engen Beziehungen zwischen England und dem auserwählten Volk. Aus der Verquickung mit der alttestamentarischen Ideenwelt entstand aber auch der Glaube der Puritaner, dass die Briten das auserwählte Volk seien. Seit Oliver Cromwell, jenem wohl größten Engländer, in dem sich eine seltsame Mischung von religiösem Fanatismus und kalter, erbarmungsloser Grausamkeit vereinigte, datiert die Geburt jenes Engländers, in dem die religiöse Ideologie des Puritanertums politische Auswirkung bekam.

 

"England ist Gottes auserwählte Volk. England ist das Werkzeug Gottes zur

Befreiung und Erziehung der Menschheit. Englands Feinde sind Gottes Feinde."

- Oliver Cromwell (1599-1658) Lordprotektor, Organisator und Feldherr

 

Er entlehnte den Weltherrschaftsgedanken dem Alten Testament und benutzte die ursprüngliche Idee von Gottes auserwähltem Volk zur Verschmelzung mit dem nationalen Denken Englands. Cromwell ist der Begründer des englischen Weltherrschaftsanspruches im Namen Gottes. Das war das größte Werk Cromwells, dass ihm die Verquickung von religiöser Überzeugung und politischem Soldatentum im Sendungsbewusstsein des Engländers gelang. Die Weltanschauung des Puritanismus strömte von jeher eine elementare Kraft aus. Sie wurde in erster Linie vom Hochadel und der Geistlichkeit übernommen. Ganz besonders trug Cromwell den Puritanismus in die Armee und schuf damit die weltanschauliche Ausrichtung des Soldaten auf ein nationales Kampfziel. Cromwell ist der Schöpfer des politischen Soldatentums. Das Beispiel Cromwells verdeutlicht den innigen Zusammenhang zwischen Weltanschauung und Wehrkraft. Diese Erziehung hatte die Wirkung, das puritanische Selbstbewusstsein bis zur moralischen Selbstbespiegelung und selbstgewählten Kindschaft Gottes zu steigern. Militärisch gesehen aber erzeugte sie eine nicht zu unterschätzende moralische Kraft des einzelnen Soldaten. Groß geworden ist England durch die eindringliche Verkündigung des Puritanismus, des gottgewollten Weltherrschaftsanspruches, durch die mitreißende Kraft Oliver Cromwells, durch sein und seiner Gefolgschaft politisches Soldatentum. Der Verfall Englands hatte begonnen, seit die kämpferische Einsatzbereitschaft der englischen Führungsschichten in den letzten Generationen erschlaffte, seit das politisch auserwählte Volk, wirtschaftlich und rassisch immer weiter vordrang und Börse und Gold mehr und mehr die Interessen der politischen Führung bestimmten, seit die politische Führung aus den Händen von Soldaten in die Hände von Plutokraten glitt. Am Anfang des politischen Geltungsbewusstseins Englands standen keine parlamentarischen Redner oder Börsenmagnaten, sondern harte Soldaten mit glühendem Glauben, fanatischem Willen und mit revolutionären Anschauungen. Puritanertum bedeutet den ausschließlichen, religiös begründeten Anspruch auf britische Alleinherrschaft in der Welt und auf Sicherung aller dafür notwendigen Voraussetzungen, vor allem auf Bevormundung und Niederhaltung eines mächtigen Europas.

 

"Wenn sich dieses Grunddogma nicht aufrechterhalten läßt, wird der Zweite Weltkrieg zum größten Verbrechen

der Geschichte … das zur Hauptsache auf England, Frankreich und der Vereinigten Staaten lastet."

- Prof. Harry Elmar Barnes (1889-1968) Historiker

 

England hat in seiner Weltanschauung eine derartige Stütze gehabt, dass es mit den raffiniertesten Mitteln, mit den größten Lügen, mit den heuchlerischsten Vorstellungen, Bemäntelungen und Ablenkungsmanövern immer wieder verstanden hat, die rücksichtsloseste Machtpolitik in der Weltöffentlichkeit zu einem Akt göttlichen Rechtes zu stempeln. Sie sagen Gott und meinen Katyn ist die landläufige Bezeichnung für die englische Politik. Dass das Verhalten Englands die verderbteste politische Moral in der Geschichte darstellt, liegt auf einer anderen Ebene. Die wesentlichste Feststellung ist jedoch die, dass England seine Macht mit einer Weltanschauung, nämlich der puritanischen, begründet hat. Die Grausamkeiten Englands, begangen an den Indern, Irländern, Buren und Deutschen, stehen alle unter dem Zeichen des Aktes eines göttlichen Rechtes. Der Engländer empfindet in seiner puritanischen Weltanschauung das schreiende Unrecht überhaupt nicht. Dazu gehören auch die Bombenterrorangriffe. In der Brutalität der Bombenangriffe zeigt sich klar der Geist des auserwählten Englands. Von Kindesbeinen an ist das politisch-puritanische Glaubensbekenntnis jedem Engländer beigebracht worden. In politischen Erziehungsstätten, in den Internatsschulen, in den Colleges wurden diese politischen Lehren den Jungen eingehämmert. In einer Adelserziehung, die wenig Beispiele in der Geschichte hat, wurde der englische Herrentyp nicht zuletzt mit Hilfe des Puritanismus gezüchtet. Aus dem puritanischen Überzeugt sein von der Kindschaft Gottes und einem gottgewollten Herrschaftsanspruch wird auch die Mentalität der anglikanischen Geistlichkeit verständlich, die englisch-völkisch im Sinne des Puritanismus ausgerichtet ist und sich tatkräftig und fanatisch an der Erziehung des englischen Menschen steht die Schule im Dienste dieser Arbeit. Auch die soziale Frage sieht der Engländer im Geiste des Puritanismus. Danach ist der Besitzende der von Gott Gesegnete, der Besitzlose, der Arme, ein von Gott Verstossener. So kam es, dass in England überhaupt keine soziale Gesetzgebung aufkam. Daher ist dem englischen Plutokraten auch die Idee des Volksstaat unverständlich, ja verhasst. Im Übrigen sieht er in uns Deutschen, als den Habenichtsen, ein Volk, von dem Gott nichts wissen will.

 

“Dieser Krieg ist Englands Krieg. Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands! … Vorwärts, Soldaten Christi!"

- Winston Churchill (1874-1965) Staatsmann und Premierminister

 

Das Bewusstsein, sichtlich von Gott gesegnet zu sein, trug außerdem dazu bei, eine maßlose Arroganz und eine fanatische Intoleranz anderen Völkern gegenüber aufkommen zu lassen. Man darf nicht verkennen, dass die von uns oft als heuchlerische, gouvernantenhafte Frömmelei bezeichnete religiöse Haltung des Engländers und sein bis zur Arroganz gesteigertes Selbstbewusstsein Gestalt gewordener Ausdruck seiner unerschütterlichen Überzeugung ist und das Resultat seiner puritanisch religiösen Erziehung darstellt. England ist das Musterbeispiel dafür, wie eine Idee, ausgehend von einer straff ausgerichteten Führungsschicht, ein Volk jahrhundertelang in einer politischen Zielsetzung erhalten kann. Die puritanische Geisteshaltung wurde verstärkt durch die philosophischen Systeme Englands, vor allem des Utilitarismus mit seiner Glückseligkeitsmoral. Bezeichnend für diese Entwicklung ist, dass Immanuel Kant dieser These der englischen Philosophie vom größtmöglichen Glück Aller seinen Kategorischen Imperativ und damit die Maxime des Willens, eines zuchtvollen, soldatischen Preußentums entgegenstellte. Alles was zur Vollkommenheit dieses philosophisch-religiösen Idealtypus beizutragen in der Lage war, fand ungehemmt seinen Eingang. England war damit instinktlos geworden und es betrat den Weg, der früher oder später zur Katastrophe und zu Streit mit der deutsch-germanischen Welt führen musste, die in ungeheurem seelischem Ringen einen anderen Weg gegangen war. Auf diese englische Geistesrichtung, die schon weitgehend von Gedankengut des auserwählten Volk beeinträchtigt war, traf das Ideengut des Liberalismus. Die liberalistischen Ideen des auserwählten Volkes und seine individualistisch-materialistische Sicht waren eine wesentliche Ergänzung für die puritanische Weltanschauung des Angelsachsentums. Hier fand das auserwählte Volk ein Feld ungeahnter Möglichkeiten, das es dann auch in seinem Sinne zu schöpfen verstand. Es brachte fertig, den englischen Hochadel als auch die Geistlichkeit der Hochkirche mit seiner Ideologie zu durchsetzen und sie sich ihm völlig hörig zu machen. Feindliche Geisteswelt nahm nun mehr vollkommen Besitz vom englischen Volk. Der innere Verfall Englands begann, seitdem es mit Übernahme des Liberalismus dem auserwählten Volk mehr und mehr Eingang in seinen Volkskörper ermöglichte und seine Herrschaft durch die feindlichen Zersetzung seiner Führungsschicht allmählich dem auserwählten Volk dienstbar machte.

 

"Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden,

nicht in diesem Jahr, aber bald…. Das letzte Wort hat, wie 1914, England zu sprechen..."

- Emil Ludwig (1881-1948) Schriftsteller, Les Annales, Juni 1934

 

Es steht außer Zweifel, dass heute das englische Volk, namentlich aber die Oberschicht, völlig im Banne des Materialismus stehen. Gold- und Ichsucht, immer die deutlichsten Anzeichen des Verfalls, beherrschen das Volk! Sammelte die Weltanschauung des Puritanismus mit seinem Auserwähltheitsglauben immerhin noch alle nationalen Kräfte für den Aufbau des englischen Weltreiches, so lässt der Materialismus die Volkskraft auseinanderfallen. Die Welt des auserwählten Volkes hat auch in England die noch völkisch bestimmte Lebensordnung zerstört. England ist das Musterbeispiel dafür, wie der Feind als Träger des Materialismus und Individualismus das Volkstum und damit die Volkskraft wie ein Bazillus in einem Organismus mehr und mehr einschmilzt. Die geschichtliche Entwicklung Englands zeigt sehr deutlich, wie die Geschicke eines Volkes von der Weltanschauung bestimmt werden, die es sich zu eigen macht, wenn es fremden Ideenkräften nicht wirksam entgegentritt. Puritanismus und Liberalismus haben die englische Oberschicht derart umgeprägt, dass germanische Gesittung nicht vorhanden ist. Darum ist auch eine Verständigung mit unseren Blutsvettern unmöglich. England ist puritanistisch geworden. Es hat uns den Krieg erklärt, weil wir ihm in seinem Herrschaftsbestreben als gottbestimmtes Herrenvolk und in seiner Suche nach Reichtum im Wege stehen und weil das auserwählte Volk unsere Vernichtung will. England wird in diesem Jahrhundert die Früchte ernten, die es seit Jahrhunderten in seiner Charakterlosigkeit säte. Es kann sich nur retten, wenn es sich vom Dogma der Kirche und nahöstlicher Verstumpfung befreit und den Anschluss an den germanischen Kernraum erhält oder durch den Anschluss an uns vom Feind erlöst wird und zu sich selbst findet. Sein Weltreich aber zerbricht!

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